Montag, 26. April 2021

COCO CHANEL - Ein Leben für die Mode / Mein erfolgreiches E-Book

COCO CHANEL war kein Luxusgeschöpf, wie man vielleicht glauben könnte, sondern eine hart arbeitende, immer wieder alles riskierende Karrierefrau, die sich in einer Welt der Männer behauptete. Sie befreite die Frauen - unter anderem - vom ungesunden Mieder und ebnete ihnen damit den Weg in die Berufswelt.
Ihr Leben war bunt, herausfordernd, von Tiefschlägen geprägt, aber vor allem sehr arbeitsreich und unglaublich kreativ. 
Informieren Sie sich über eine der schillerndsten Frauengestalten des vergangenen Jahrhunderts.

COCO CHANEL - Ein Leben für die Mode

Kurzbiographie

15 Seiten, kleiner Druck
7 Gemälden zum Thema

"DUNKLER ENGEL" / "Erzählung" in Gedichtform von Gitta Landgraf
GEMÄLDE www.gitta-landgraf.at / WEBSHOP www.artforsale.at
BLOG http://gitta-landgraf.blogspot.co.at




Prolog

Ein dunkler Engel
trat einst in mein Leben.
Ich habe es nicht erkannt.
Sah nicht die Schatten der Moorgeisternacht,
sah nur gaukelndes Licht
eines glutvollen Morgens.

Machtvoll war mein Engel –
in der Kraft seiner strotzenden Jugend.
Berückend war mein Engel –
in der Süße von Wort und Bild.
Gefährlich war mein Engel -
Adam, Eva und Schlange
in einem Körper gefangen.

Vertrieb mich.
Vertrieb mich aus dem Paradies
schmetterlingsleichter Illusion.
Gletscherkalter Blick,
Eiseskälte des Universums
ließ mich meine Nacktheit,
meine Blößen erkennen.


Fröstelnd wob ich mir einen Mantel.
Einen Mantel aus tröstenden Daunen des Vergebens,
aus lindernden Fasern des Vergessens,
aus keimendem Flaum des Verstehens.

Dann ließ ich meinen Engel weiterziehen.









Kennen lernen

Hab nichts getan,
bin nur gewesen.
Und doch verweilte dein Blick.
Bewundernde Worte schnellten von Lippen,
die jung.
So jung.

Verblüffung.
Lachfaltengeschmückte Augen
verbargen amüsiertes Blitzen.
 Lächeln überzog wie Zuckerguss
zwei Gesichter.

Ein Wissen.
I c h
mag
d i c h.

Kurz.
Viel zu kurz
die Begegnung.

Großstadt trennte.

Doch nahm ich dein Bild mit mir – in meinem Herzen.
In einen strahlend blauen Sommertag,
der deinen Augen glich.

Das Schicksal beharrt auf sein Recht,
zusammen zu führen.
Ich traf dich wieder.

Die Überraschung - echt,
und mein Ich
glückvoll betroffen.







Und……

Honigsüße Worte
tropften
von
deinen
Lippen.

Sollte
ich
daran
kleben
bleiben?


Momente einer Liebe



Frühlingstag




Manchmal möchte ich durch die Welten schweben,
leicht wie eine Vogelfeder.

Manchmal möchte ich mich von der Erde lösen
und fließen - hinauf zu den Sternen.

Manchmal träume ich von schwebendem Blau,
durchtränkt von unschuldigem Weiß.

Manchmal möchte ich in Düften ertrinken,
die taufeuchten Knospen entschweben.

Manchmal möchte ich ein Frühlingstag sein.







Fast hättest du mich geküsst.

Ich lag im Gras –
erstaunt, verblüfft durch Übermut.
Dann erschraken deine Augen,
dein Gesicht, dein Sinn,
denn du wusstest nicht,
ob  wir das  wirklich wollten.

Vorbei der Zauber des Moments.





Der Wind streicht durch mein Haar.
Die Sonne kost die Lippen.
Du bist unglaublich nah,
in diesen Augenblicken.
Und meist  ist ´s nicht vonnöten,
dass du gar sprichst ein Wort.
Weil ich nur fühlen möchte,
du lässt mich niemals fort.
Ganz nah an deiner Seite -
verträumen all die Zeit.
Hinblicken in die Weite -
fühlen Gemeinsamkeit.



Die Wege der Stille,
die du mit mir teilst,
sind wertvoll mir.
Wie Sonnenlicht im Gräsertau,
wie Mondenglanz auf Spinnennetz.


Die Wege der Stille,
die du mit mir teilst,
sind Labsal mir.
Wie Berggewässer in Sommerhitze,
wie Sternenglanz in Einsamnacht.
Die Wege der Stille,
die du mit mir teilst,
möchte ich in Ewigkeit gehen.






An einem Teich sitzen.
Lauschen.
Träumen.
Schlammig trüb die Oberfläche
und doch zu Spiel verlockend.

Den Schuh vergessen.
Zeh in kaltes Wasser stecken,
schaudernd zurückschrecken.
Warme Männerhand in meiner.
Glück an Sommertag.
Vorbei…



Am Wasser sitzen und träumen,
Vergangenheit darin sehen.
Mit der Hand unlieb Bilder verstreichen,
so dass sie ganz einfach vergehen.
Die Wellen des Flusses betrachten
und sehen, wohin er es bringt -
das Blatt, das vom Baume sich löste
und pfeilschnell flussabwärts jetzt schwimmt.
Lustvoll die Hitze genießen,
die Perlen voll Salz aus mir treibt -
als Erinnerung mich noch durchflutet,
wenn Herbststurm den Sommer vertreibt.
Erweckt


Meine Insel aus Träumen
liegt in einem See,
umgeben von Wäldern
und gleißendem Schnee.

Nichts stört die Stille,
nichts trübt den Glanz,
nur Sterne, die funkeln
in sprühendem Tanz.

Ein leises Plätschern
durchzittert die Ruh,
Wellen der Sehnsucht
- gleiten mir zu.

Du warfst den Stein,
hast mich entdeckt,
aus eiskalten Träumen
ganz sanft nun erweckt.




Worte der Liebe sprudeln
wie munterer Quell,
wenn mein Herz geöffnet –
für dich.






Begehren


Deine Küsse
auf meinen Lippen
heißes Metall.

Sanft schmelze ich dahin
in
der
Wärme
deines Atems.








Begehre mich.
Mit Blick und Tat
lass mich Hitze spüren.
Gebettet auf kühles Leinen
in Erwartung beben.

Verführe mich.
Durch Weichheit von Lippen,
die schmiegsam,
schmeichelnd,
in meinen Atem sinken.


Verwöhne mich.
Mit Kosefingern,
die forschen,
fordern,
hitziges Begehren zu Tage fördern.


Liebe mich.
Bis Begehren erfüllt,
gestillt,
gesättigt,
uns schlaftrunkenselig verlässt.


Kreislauf der Liebe


VERTRAUTHEIT
Duft warmer Haut
Weichheit des Haars
Schönheit der Hände
ERREGUNG
fordernder Blick
Körper fühlt Körper
schwellendes Erstarken
SELIGKEIT
spielende Finger
kosende Zunge
an Stellen, die nur du erahnst.
GENUSS
Wildheit der Augen,
Ineinanderkrallen
Gnadenlosigkeit des Begehrens
ERLÖSUNG
Schrei der Erfüllung,
feuchte Wärme an meinen Schenkeln,
Ineinandersinken
VERTRAUTHEIT
Duft warmer Haut
Weichheit des Haars
Schönheit der Hände







Treib mich in den Wahnsinn....
treib mich....

Treib mich in den Wahnsinn.
Treib mich
zu Höhen,
wo nur Glück ich fühle.
Zu Tiefen,
wo vor Gier ich zittere.
Zu Seligkeit,
wo um mehr ich flehe.
Zu Erfüllung,
wo vor Lust ich wimmere.

Treib mich in den Wahnsinn...
treib mich...









Lass mich erzittern.
Mit geweiteten Nüstern wittern,
wie Begehren mich umschwebt.

Lass mich erbeben.
Voll Gier erleben,
wie Wildheit mich erregt.

Lass mich flehen.
Voll Wolllust sehen,
wie Kampf der Liebe völlig durchnässt.

Lass mich erschauern.
Voll ermattendem Bedauern,
sobald deine Stärke mich verlässt.

Schlaf nicht ein!
Bin so allein...
...mit
meiner
Se…
…lig…
…keit.


Schlaf...
nicht...
ein...


Liege mit mir unter Sternen
in hüfthoh wiegendem Gras.
Zeig mir unendliche Fernen -
ihr stilles, vollkommenes Maß.

Halte mich fest – unter Sternen.
Kost uns’rer Lippen kühlenden Tau.
Dein Körper darf sanft nun erwärmen,
beschützen vor Erde so rau.

Liebe mich hier - in der Kühle
von Flüstern und Stöhnen durchklungener Nacht.
Wo deine Sehnsucht ich fühle,
die wehrlos und heftig erzittern mich macht.

Momente wie diese kehren nie wieder,
auch wenn ich süchtig nach ihnen verlang.
Sternstaub rieselt vom Himmel hernieder,
nahende Zukunft ist längst nicht mehr bang.

So liebe mich unter Sternen
in hüfthoh wiegendem Gras.
Zeig mir unendliche Fernen -
ihr stilles, vollkommenes Maß.




Küss mich in der Abendstille.
Küss mich in der Nacht.
Denn - wie bin ich gern zu Wille,
wenn du liebst voll Macht.

Lass mich in den Sternen treiben,
schweben durch entrückte Welten.
Mich an deiner Wildheit weiden,
Liebe dir voll Lust vergelten.

Lieb mich bis zur Morgenröte.
Lieb - voll feuchter Glut.
Bis Sonnenstrahl die Nacht dann tötet
und Sehnsucht endlich ruht.





Und jetzt -
lass mich schlafen.
Träumen Träume des Glücks.
Sei bei  mir.
Schenk mir Nähe.
Aber...
lass mich schlafen.
Schlafen.
Träumen Träume des Glücks.

Zweifel





Ich schwebe im Grau meines Alltags,
im Rot deiner Lust,
im Gelb meiner Eifersucht,
im Blau der Erinnerung,
im Grün meiner Zukunft.

Aber ich finde nicht mehr,
das Weiß einst’ger Unschuld,
das Rosa wahrhaftiger Liebe.




Wenn  S i e  eines Tages kommt,
werde  i c h  gehen.

Schmerz wird mich erfüllen,
Bedauern, Angst.
Dann – Erleichterung.

Lächelnd gehe ich ins Alter.
Dankbar für Gelegenheit –
zu denken.

An vergebene Chancen,
versäumte Lieben,
nicht gelebtes Leben.
An gelebte Chancen,
genossene Lieben,
wild gelebtes Leben.

Du warst dabei.
Dafür danke ich dir.

Wenn  S i e  eines Tages kommt,
werde ich gehen.
Still? Leise?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht noch immer tanzend...





Ich weiß nicht, wie ich sie los werden kann!
Die Wut, die Ohnmacht, die in mir tobt.
Ich fühle mich vom Leben betrogen – um wertvolles gebracht –
um lebenslange Zweisamkeit.
Jetzt stehe ich an der Schwelle zum Alter.
Verbunden einem Mann, der viel zu jung.
Solange er uns täuschte, nicht verriet,
wie angstvoll die Zukunft für ihn sei,
lebte ich in das Leben hinein.
Jetzt spricht er offen und meine sorglose Sicherheit,
meine Zuversicht, mein Glaube ist nur Illusion.
Seit andere Frauen sein Denken beherrschen,
geht meine Zuneigung verloren.
Ich bin Jägerin, die erobern will.
Die geliebt und bewundert werden muss.
Ich bin nur in sehr begrenztem Maß DULDERIN.
Gestatte keine andere Frau in seinem Herzen.
Ich weiß:
Ich bin überheblich. Ich bin traurig.
Ich bin gelangweilt. Ich bin rachsüchtig.
Ich weiß:
Ich werde Zuneigung ausmerzen.
Ich bin wieder auf der Jagd.
Doch noch immer voll ohnmächtiger Wut.








Trennungsversuch
Verletzte Gefühle
Sorglose Zuversicht
und kindischer Traum
wich tiefschwarzem Erwachen
in tränennasse Wirklichkeit.




Du hast mich von meinem Thron gestürzt,
und ich liege dir weidwund zu Füßen.
Ward einst mir das Leben durch Liebe gewürzt,
will ich nichts wissen von Küssen.

Du hast mir meine Magie gestohlen,
um fremde Schultern gelegt.
Bist dann davon ganz unverhohlen,
hast Liebe für Fremde gehegt.

Du hast mich von meinem Throne vertrieben,
sollt teilen dein Herz gar zu zweit,
mit meiner Seele Schindluder getrieben,
dazu war ich noch niemals bereit.

Du hast mir meine Magie genommen,
zerstört, was verband uns so lang.
Das Leben ist unter Fingern zerronnen,
leere Zeit ohne dich macht mich bang.




Ich will dich nicht sehen!
Zu frisch sind die Wunden
geweinter Stunden.

Ich will dich nicht riechen!
Im Staub der Verzweiflung
am Boden hier kriechen.

Ich will dich nicht schmecken!
Salz deiner Haut
mit rauer Zunge wild lecken.


Ich will dich nicht hören!
Lass mich nie wieder
durch Lügen betören.

Ich will dich nicht fühlen!
Im Kampf der Leiber
sinnlos Laken zerwühlen.

Lass mich in Ruhe! Will nicht verweilen!
Nie wieder Leben und Bett mit dir teilen.


Rache

Bin verletzt, gekränkt,
verzweifelt, erniedrigt.
Doch auch anmaßend,
verschlagen, rachsüchtig.
Daher werde ich Zuneigung vernichten
und gelebte Liebe vergessen.
Bin wieder auf der Jagd,
einsame Jägerin nach flüchtigen Momenten.



Der Duft
fremder Liebe
hing
noch
an
meinem
Körper.
Und es
dauerte
mich, denn
ich
zweifelte,
ob ich
richtig
getan.
Versuch zur Versöhnung

Versiegelte Lippen.
Kantiges Kinn.
Frösteln – vor der Kälte deiner Augen.
Und doch – ahne ich
Verzeihen
hinter dem Wimpernkranz
deines
Gletscherblicks.
Meine Stimme taucht empor
aus dem Niemandsland
des Schweigens.
Leise. Lauter. Leise.
Streichelnd. Schnurrend.
Forschende Fingerspitze berührt nackten Männerarm.
Warmer Körper folgt - zögernd.
Weiches Frauenhaar umschwingt schuldbewusst geneigtes Haupt.
Bettet sich  auf trotzig pochend Männerherz.
Ich atme.
Gegen dich. Gegen dich. Gegen dich.
Doch allmählich…
Mit dir. Mit dir. Mit dir.
Gleichklang aufkeimenden Verlangens.

Zögernde Hände berühren, streicheln.
Zögernde Hände umfangen, halten.
Tränen des Bedauerns besiegeln angeblichen Pakt des Vergessens.







Endgültige Trennung


Verzeihen war nur mir gegeben.





Ich vermisse dich…

Eiseskälte lauert
im vergilbenden Strahl müder Sonne.
Winterstürme senden Boten
in blassgrauen Wolkenhimmel.
Lohfarbenes Laub ermattet,
sinkt in braune Modrigkeit.
Ist es der Herbst, der mich zu düsteren Gedanken treibt?
Ist es der Herbst, der mich weinen macht?
Ist es der Herbst?


Als Clown gehe ich durchs Leben.
Versteckt hinter Make-up,
mit strahlenden Augen, leuchtendem Mund.
Bunte Maske gibt Sicherheit, Halt.

Dahinter -
Sehnsüchte,
Einsamkeit,
Enttäuschung.

Niemand darf mich demaskieren.
Niemand.
Bis die Unausweichlichkeit des Todes zuschlägt.
Endgültige Maske anlegt.

Dann wird es ans Licht treten.
Das verletzte,
einsame,
um Hilfe schreiende
Kind,
das sich ein Leben lang verborgen hielt.









Ungeweinte  Tränen
umklammern
Seele
wie
arktischer
Eisstoß
verlorene
Schiffe.




Sehnsucht
nach
Liebe
macht
schlaflos
die Nacht
und Sterne
zu Zeugen
verloschener
Liebe.


Spüre mich nicht mehr.
Habe mich verloren.

Stolpere, schwanke, taumle durchs Leben.
Ziel-, planlos.
Ungebremst.
Ungeerdet.

Gefangen im Kristall meiner Einsamkeit
sehe ich das Leben an mir vorüberziehen.

Nicht einmal Trauer ist mir gegeben.





Dann ließ ich dich gehen…
Traumverloren
wandelt mein Ich
auf Wegen,
die seltsam bekannt.
Es
sucht,
giert,
lechzt -
nach dir,
deiner Wärme,
deinem Atem,
deinem Duft,
der noch haftet
an geheimsten
Stellen
geschmähten
Leibes.

Traumverloren
irrt mein Ich
auf Pfaden
gelebter Liebe,
die es
zu vergessen
gilt.



Wer?

Wer weint für mich Tränen, die nicht fließen?
Kristallene Tropfen voll Wehmut, voll Leid.
Wer lehrt mich aufs Neue das Leben genießen?
Zu tanzen in fröhlichem, flatterndem Kleid.

Wer wagt es zu sagen, ich umarme nur dich.
Keimend Gefühl - wie Pflanze so zart.
Wer wagt es zu fragen, liebst du auch mich?
wenn Hoffnung auf Leben aufklart.

Wer wagt es zu flüstern, er liebe nur mich –
Alter ego in mir hat erkannt.
Wer weint mit mir Tränen, die endlich jetzt fließen,
da Leere aus Leben verbannt.


Dein Bild
in meinem Herzen
ist festgefroren
in
der Kälte
die
du
mir
geschenkt.





Abschied

Als ich den Herbst meines Lebens erreichte,
nahm ich Abschied von dir.
Ließ dich zurück
an der Schwelle
des Frühlings zum Sommer,
doch ein Hauch Wärme begleitete mich -
in die Kälte kommenden Winters.





Ich habe dir Adieu gesagt.
Deine Jugend,
deine Zukunft
freigegeben.
Dreh dich nicht um,
geh deinen Weg.
Ich lebe allein nun
m e i n  Leben.









Reminiszenzen

Gespräche voll Hitze.
Schweigen.
Vertrautheit.

Jetzt
ist
nur
mehr
Schweigen
um
mich.


Die Hitze
hast
du
mitgenommen.


Vertrautheit
ist
Vergangenheit.



An „mein zweites Ich“


Nach all den Jahren
bist du
gegangen.
Zögernd-
aber doch.


In all den Jahren
war mein Herz
gefangen.
Ist es heute
noch.

Ich weiß nicht,
ob ich je vergesse,
wie sehr ich dich
geliebt

Ich weiß nicht,
ob ich je ermesse,
dass es dich
nicht mehr
gibt.











Du warst mein Engel der Nacht,
wilder Schreie der Leidenschaft,
dunkler Gelüste.

Wer liegt jetzt an deiner Seite?




Ich hatte vergessen,
wie sehr es schmerzt,
wenn Liebe zu Ende geht.















ERWACHT


Du bist Vergangenheit geworden,
so schnell,
dass ich’s nicht fassen  kann.
Die Zeit hat diesen Bund verdorben,
die Trennung war das Klügste dann.

Ernüchtert meinen Weg ich geh.
Seh’ noch wie Hand die meine hielt.
Erwacht, aus Traum gerissen - jäh –
weil Liebesschwur nicht ewig gilt.











Verhext war ich
von dir –
und deinen
Frühlingshimmelaugen.

Doch gemeinsame Jahre gebaren-
Gletscherblick.
Kälte.
Frost.
Einsamkeit.

Fröstelndes Erwachen.

Sonnenstrahl der Freiheit kitzelte.
Eisseeaugen verloren Macht
im Silber erwachender Sprache,
im Gold beredten Schweigens,
wurden
frühlingstagblau –
und
allmählich
verblassend -
Vergangenheit.











In meinen Träumen bist du mir nah.
In meinen Träumen bist du stets da.
In meinen Träumen hab ich dir vergeben.
In meinen Träumen leb ich das Leben,
das du nie wolltest,
obwohl du es solltest.


In meinen Träumen kämpf ich um dich.
In meinen Träumen liebst du auch mich.
In meinen Träumen lieg ich in starken Armen.
In meinen Träumen lernte ich endlich Erbarmen,
ganz sicher mit dir,
doch vielleicht auch mit mir.
In meinen Träumen...


Zukunft





Ich liege – umgeben von reichen Früchten –
unter dem Baum meines Lebens.
Blicke in rotgoldenes Blätterdach,
umspielt von Altweibersommersonnenkringeln.
Blatt um Blatt rieselt bunt sterbend zu Boden,
zeigt Winternacktheit blanker Äste.

Erinnerung ist mein Laken,
Zufriedenheit Kissen,
Geliebtwerden Decke,
die mich wärmt in langer Winternacht.








HERBST DES LEBENS

Die Tränen des Herbstes
klopfen an mein Fenster.
Nachdenklich Stirn
presst sich an kaltes Glas.

Forschende Finger folgen
Tränenspuren,
verändern nicht den Lauf.

Sehnsucht nach schwelender Hitze,
Leidenschaft, Lust, Liebe,
üppigem Leben.

Vorbei.

Mildes Strahlen
herbstlicher Sonne
liegt noch vor mir.







Ich bin Wanderer zwischen Welten.
Welten, die allmählich Ferne
und allzu schnell Nähe werden.
                 
Doch…
…ich werde Liebe finden,
Dank empfinden,
Tränen
geweinter Schwärze
vergessen.





Altweibersommerfäden
umgarnen mich
mit Mondglanzseide.

Kokon gewebt aus Träumen
hält fern
die Stürme des Herbstes.

Ich niste selig
in meinem Bett aus Liebe und Trost,
und meine Seele erlebt
Frühlingsbeginn.
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